zurück zur Übersicht

 

Kontakt

Impressum


 

 

EDENER MITTEILUNGEN

 


Herausgeber und Redaktion:

Eden Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG

Struveweg 501, 16515 Oranienburg

Tel.:   (0 33 01) 52 32-6

Fax:   (0 33 01) 52 32-70

E-Mail: info@eden-eg.de

 

Redaktionsleitung:
Ingrid Krüger

 

Redaktionelle Mitarbeit:

Waltraud Eisenberger, Jenny Kuba, Angela Schieschke, Anja Wusterbarth, Carsten Zehm

 

Druck:

Druckerei Scherwinski GmbH

Berliner Str. 16, 16515 Oranienburg

http://www.scherwinski.de/

 

Erscheinungsweise:
Sechsmal jährlich, jeweils Ende Januar, März, Mai, Juli, September und November. Die Ausgaben der Edener Mitteilungen werden auf 100% Altpapier gedruckt. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors, aber nicht zwangsläufig die der Redaktion wieder.

 

Preis je Ausgabe: 2,- €

Abo-Preis (je Jahr): 10,- € in Eden, 16,50 € im Postversand (Deutschland, Europa, Übersee/Amerika, Nahost/Israel).

 

Die Edener Mitteilungen erhalten Sie in Oranienburg bei:

Tourismusverein Oranienburg - Bernauer Straße,

Büchertreff Miethe - Bötzower Platz,

Poststelle Gerson – Eichendorffstraße,

Büro der Eden-Genossenschaft,

Eden-Ausstellung,

Edener Bücherei;

Einzelhefte verschiedener Jahrgänge liegen auch in der Eden-Ausstellung zum Verkauf bereit.

 

 

Aktuelles Heft:

 

 

Inhalt:

 

Impressum

Ingrid Krüger: Leitartikel

Christian Walter: Der Vorstand berichtet

Carsten Zehm: Bericht zur außerordentlichen Generalversammlung

Bruno Weber: Leserbrief

Frank Bartlick: Leserbrief

Arbeitsgruppe Ausstellung: Neues von der Ausstellung

Waltraud Eisenberger: Fotoausstellung

Rosemarie Zimmer: Fotoausstellung

Susanne Eisenberger: Abschied von Gabi Weinhold

Susanne Eisenberger: Aus dem Kindergartenalltag

Jacqueline und Kathrin Paepke: Neues von den Edener TheaterZwergen

Edener Gärten öffnen wieder ihre Pforten

Anja Wusterbarth: Alles neu macht der Mai

Helmut Grote: Zwei neue Bänke für Edens Mitte

Rainer Gödde: Tanklager-I-Fonds - eine erste Bilanz

Carsten Zehm: Der Gemeine Kormoran - Vogel des Jahres 2010

Nils: Die Enten auf Klassenfahrt

Stephanie Bröker: Kinderschule Oberhavel

Ingrid Krüger: Prof. Dr. Sc. Michael Succow

Jenny Kuba: Über die Schulter… Diana Rohner

Cornelia Riebe: Meine Freundin Iris (3)

Waltraud Eisenberger: AG „Mensch bleib Gesund“: Wintergemüse, Chicorée

Barbara Schubert-Zeuske: Chicorée

Jeanette Günther: Monsterbacke gegen optimiX

Gottfried Keller: Berliner Pfingsten

Jenny Kuba: 120. Todestag Gottfried Kellers

Familiennachrichten

Waltraud Eisenberger: Zum Gedenken an Leni Lotz

Vivien Walter: Frühlingsfest

     

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

obwohl sich das Frühjahr leider nicht mit angenehmen und angemessenen Temperaturen gezeigt hat, konnten wir uns dennoch über üppigen Blütenflor an unseren Obstbäumen und vielem anderen Blühenden erfreuen. Wir hatten wieder einmal unser Werdersches Fest vor der eigenen Haustür.

Die vergangenen zwei Monate waren turbulent und ereignisreich. Mehrere Besuchergruppen, sowohl Erwachsene wie auch Kinder, wollten Eden kennen lernen und etwas von unserem Leben und Wirken aus Vergangenheit und Gegenwart erfahren. Wie schon so oft waren Dieter Eisenberger, Rainer Gödde, Wolfgang Köhler, Helga Rohner und Hedwig Mühlan-Viebig bereit, die Wünsche der Besucher zu erfüllen. Unterstützt wurden sie von Anja Wusterbarth und Regina Wünsche. Ob das aber so bleiben wird?

Nach der außerordentlichen Generalversammlung kommen mir da große Zweifel. Ich sehe eher eine dicke schwarze Wolke aufziehen. Offensichtlich ist das Interesse vieler Edener von wenig Gemeinsinn geprägt. Eden und seine Gemeinnützigkeit leben zum großen Teil durch kulturelles und soziales Engagement. Ich hoffe sehr, dass dies auch denen, die gegen einen finanziellen Beitrag gestimmt haben, irgendwann klar wird  hoffentlich nicht zu spät. Für eine akzeptable Lösung gehören zuvor aber auch konkrete Zahlen genannt.

Natürlich haben wir wieder versucht, das vorliegende Heft informativ und abwechslungsreich zu gestalten. Jenny Kuba hat den Sportfrauen über die Schulter geschaut (Seite 29).

Ab Seite 33 können Sie die Kochkünste von Frithjof Bloeck und Barbara Schubert-Zeuske nachvollziehen, über die Waltraud Eisenberger in bewährter Weise geschrieben hat.

Carsten Zehm berichtet über die Generalversammlung (Seite 5) und den Vogel des Jahres 2010, den Kormoran (Seite 20). Der zuletzt genannte Beitrag wird sicher die unterschiedlichen Meinungen zu diesem Thema bestärken oder entkräften.

Über den Frühjahrsputz in Eden und das Gedenken an Ulrike Grote durch das Aufstellen der Ruhebänke erzählen Anja Wusterbarth und Helmut Grote auf Seite 17 und 18. Auch der Naturschutz findet noch einmal Raum in dieser Ausgabe: Ingrid Krüger stellt Professor Michael Succow und sein Wirken vor.

Unsere TheaterZwerge berichten von ihrem Auftritt in neuer Zusammensetzung im Waldhof Zootzen und die Kinderschule Oberhavel gibt Neues von ihrem Bildungsauftrag bekannt.

Ganz besonders danken wir den Verfassern der Leserpost, die sich in beiden Zuschriften um Lösungen für, in und um Eden Gedanken machen. Auch die Problematik um das Tanklager I und seine mögliche zukünftige Verwendung sollten Sie nicht aus den Augen verlieren.

Allen Sorgen zum Trotz wollen wir gemeinsam unser Frühlingsfest am 29. Mai begehen und dabei auch an die 117. Wiederkehr der Gründung Edens denken. Ich wünsche Ihnen allen eine frohe und entspannte Zeit in Ihren Gärten.

 

Ingrid Krüger

 

 

 

Chronik der Edener Mitteilungen:

In den ersten Jahren seines Bestehens hatte Eden noch keine eigene Siedlungszeitung, sodass Bekanntmachungen, Versammlungshinweise und Jahresbilanzen der Genossenschaft in der lebensreformerischen Presse („Vegetarischer Vorwärts“, „Genossenschafts-Pionier“, „Vegetarische Warte“) veröffentlicht werden mussten. Der von Hermann Krecke herausgegebene „Genossenschafts-Pionier" wurde ab 1897 an alle Genossenschaftsmitglieder kostenlos verschickt, obwohl er hauptsächlich ein Organ der Konsum-Genossenschaften war und für ausführliche siedlungsinterne Beiträge nicht in Anspruch genommen werden konnte.

1905 ergab schließlich eine Umfrage bei den Siedlern, dass man den Genossenschafts-Pionier nicht mehr beziehen wolle. Um eine bessere Verbindung zwischen Eden und dem Kreis der außenstehenden Mitglieder und Freunde herzustellen, erschienen unter der Schriftleitung des Geschäftsführers Otto Jackisch ab 1906 die „Edener Mitteilungen“. Vierteljährlich wurden in diesem Siedlungsorgan Jahresbilanzen, Versammlungsberichte, Beiträge zur Lebensreform sowie Berichte über das Edener Leben veröffentlicht.

              

Die Gestaltung der Hefte hat sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert: Auf der Umschlagseite der ersten Ausgabe von 1914 ist erstmals ein Emblem zu sehen, das zwei umfassende Hände vor einem Apfelbaum zeigt und nach zwei weiteren Ausgaben findet man im Titel das neue Edener Warenzeichen mit den drei stilisierten Bäumen. Ab 1926 erscheint dann auf einem farbigen Schutzumschlag zum ersten Mal der Schriftzug „Edener Mitteilungen“ in dem vom Edener Grafiker Fritz Mittelstädt gezeichneten Entwurf. In diesem Jahr konnte leider nur ein Heft herausgegeben werden und auch in den folgenden Jahren gab es nur ein oder zwei Ausgaben im Jahr.

1931 übernahm Karl Bartes, Sekretär der Genossenschaft und Kaufmännischer Leiter des Obstverwertungsbetriebes, die Schriftleitung. Mit ihm veränderten sich die Edener Mitteilungen, denn sie erschienen nun monatlich und brachten mehr Beiträge über Boden- und Lebensreform, das Siedlungswesen, Freiland und Freiwirtschaft sowie das kulturelle Leben der Obstbausiedlung Eden. Die Autoren der Beiträge waren zumeist Edener. Geschäftsführer Fritz Hampke, Aufsichtsratsvorsitzender Otto Jackisch und Vorstandsmitglied Otto Willkommen kamen regelmäßig zu Wort.

Die Edener Mitteilungen waren in dieser Zeit nicht nur Amtsblatt, sondern auch Meinungsblatt der Genossenschaft. Auch das äußere Erscheinungsbild änderte sich: Karl Bartes führte zahlreiche Fotos, Zeichnungen, Scherenschnitte und farbige Titelbilder ein. Eigene Gedichte waren Bestandteil jeder Ausgabe.

       

1932 teilten Herausgeber und Schriftleiter ihren Lesern mit, dass die „Edener Mitteilungen“ im 27. Jahrgang in "Eden - Monatsschrift mit Bildern" umbenannt werden, um „Werk und Ausdruck, Idee und Tat in Übereinstimmung zu bringen“.  Im Mai 1933 gaben Vorstand und Aufsichtsrat in einem Artikel des Geschäftsführers Fritz Hampke „Eden und der National-Sozialismus“ die Gleichschaltung der Genossenschaft bekannt. Neben Beiträgen zur Boden-, Wirtschafts- und Lebensreform fand man nun zahlreiche nationalsozialistische Themen. Ab 1935 hieß die Zeitschrift nur noch „Eden“, ein Jahr später erhielt sie den Charakter einer Haus- und Werkschrift. Die Schriftleitung erklärte in der dritten Ausgabe von 1936, „dass die Zeitschrift auch in ihrer neuen Form ihren Teil dazu beitragen wird, alles zu fördern, was im Sinne der lebens- und bodenreformerischen Erkenntnisse bedeutend ist“. 

    

Wie stark die Zeitschrift durch das Engagement von Karl Bartes geprägt war, zeigt der Umfang der Hefte eines Jahrgangs, der von 30 Seiten (1930) auf über 220 Seiten (1931) anstieg. Der Höhepunkt wurde 1932, im Jahr des 8. Internationalen Vegetarier-Kongresses in Eden, mit 270 Seiten erreicht. Nach 1934 sank der Gesamtumfang bis auf 56 Seiten im Jahr 1938. Weihnachten 1939 erschien die letzte Ausgabe von „Eden“. Es ist anzunehmen, dass Papiermangel und Einflussnahme der Nationalsozialisten zu diesem Schritt geführt haben. In Archivunterlagen gibt es leider keine Hinweise dafür.

Nach 53 Jahren des Stillstandes beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat der Eden-Genossenschaft im August 1992 eine Neuauflage der „Edener Mitteilungen“ herauszugeben. Im Oktober war bereits das erste Heft in einer Auflage von 1000 Exemplaren gedruckt, in Eden verteilt und an Freunde Edens verschickt. Die Redaktionsleitung wurde dem Neu-Edener Robert Schurmann anvertraut, der mit einem kleinen Redaktions-Team von nun an das zweimonatige Erscheinen der neuen Edener Mitteilungen sicher stellte. In den Heften fand man vorwiegend Beiträge über das aktuelle Siedlungsgeschehen, gesunde Ernährung, ökologischen Gartenbau sowie Informationen über die inzwischen mehr als einhundertjährige Geschichte Edens. Autoren waren nicht nur die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Redaktionsmitarbeiter, sondern auch die Edener selbst, die über ihre Erinnerungen, Erlebnisse, Wünsche und Ziele berichteten. In einem „Leserforum“ konnten viele aktuelle Themen diskutiert werden.

              

1998 beendete Robert Schurmann die Redaktionsleitung und es kamen in der Folgezeit neue Mitarbeiter unter der Führung von Detlef Wilke in das Team. Die Hefte erschienen ab dem Jahr 2000 in einem größeren Format und der Schriftzug „Edener Mitteilungen“ wurde 2004 modernisiert. Der Inhalt bezieht sich aber weiterhin auf aktuelle Ereignisse und gibt Hinweise zur gesunden Lebensweise sowie zum ökologischen Gartenbau. 

    

 

Im Jahr 2009 gab es eine redaktionelle Neuerung: Die Leitartikel werden nicht mehr von der Geschäftsführung der Genossenschaft publiziert, sondern vom Redaktionsleiter verfasst und beziehen sich auf die Inhalte des jeweiligen Heftes. Vorstand und Aufsichtsrat informieren regelmäßig in eigenen Beiträgen über genossenschaftliche Angelegenheiten. Seit 2010 ist Ingrid Krüger Redaktionsleiterin, die die Aufgabe des leider viel zu früh verstorbenen Detlef Wilke übernommen hat. Eine Chronik der Namensänderungen und aller Schriftleiter der Edener Mitteilungen seit 1906 finden Sie hier [PDF].

 

 

 

 

zum Seitenanfang

 

 

Eden Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG
Struveweg 501 • 16515 Oranienburg
Tel.: (0 33 01) 52 32-6 • Fax: (0 33 01) 52 32-70

E-Mail: info@eden-eg.de