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Gartenbau in Eden
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Der Gesundheitsgarten „Phytofit Eden“ am Südweg/Ecke Leuschweg entstand auf einer Fläche von 8.300 m² und ist ein Objekt der Landesgartenschau Oranienburg 2009. Er besteht aus der Apfeldemonstrationsanlage, einer kleinen Baumschule, einer frei wachsenden Wildobsthecke (über 150 Gehölze), einer Kräuterarena ("Klassenzimmer" unter freiem Himmel), einem Heilkräutergarten, Einrichtungen zum ökologischen Pflanzenschutz, der Kompostanlage, einem Bienenhaus, dem Bienen- und Gesundheitspfad, einem Barfußlaufpfad, einer Insektennistwand, Benjeshecken, Sitzkrüken für Greifvögel sowie einem Garten der Heilkulturen. Zum Konzept gehört auch der Waldgarten am historischen Standort „Sonnenbad“. |
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"PhytoFit-Eden" ist ein "Mehrzweckgarten" mit den Hauptrichtungen Naturhuman- und Naturphytomedizin. Die Basis des Gartens bilden Obstarten/-sorten und Kräuter, deren essbare Früchte/Teile besonders reich an gesundheitsfördernden Stoffen sind. Zum phytomedizinischen Zweck werden Pflanzen angebaut, die Fungizid-, Insektizid- sowie Pflanzenstärkungseigenschaften besitzen.
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„PhytoFit-Eden“ richtet sich an alle Altersgruppen und dient der Erziehung zu einer gesundheitsbewussten Lebensweise und dem ökologischen Gartenbau. Das Konzept des Gartens bietet Möglichkeiten für verschiedene Lehrgänge, Seminar- und Veranstaltungsthemen sowie gesundheitsfördernde Aktivitäten. "PhytoFit-Eden" entspricht der Edener Idee der gesunden Lebensweise und fördert ihre Weiterentwicklung.
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ApfeldemonstrationsanlageDer Baumbestand umfasst 36 Apfelsorten auf starken (Sämling, A2, M11) und mittelstarken (MM111, M4, M7) Unterlagen. Es werden insgesamt 105 Bäume auf Hoch-, Halb- und Viertelstämmen präsentiert. Die Mehrzahl der Bäume stammt aus der eigenen Baumschule.
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Ziel der Apfeldemonstrationsanlage: Verschiedene Apfelsorten unter hiesigen Klima- und Bodenbedingungen testen; Demonstrieren, wie man auch mit den Bäumen auf mittelstarken Unterlagen (die dank früherer und regelmäßiger Erträge sowie relativ geringer Größe besonders für Kleingärten wertvoll sind) auf unserem „kargen“ Boden klar kommt; Verschiedene Methoden der Baumpflege und Baumsanierung zu demonstrieren; Und schließlich - wie es möglich ist, die Kleingärten auf einfache und nicht teure Weise ökologisch zu bewirtschaften und dabei gute Erträge von „sauberem“ Obst zu erzielen.
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Edener BaumschuleZur Erhaltung und Vermehrung von edentypischen, seltenen und gefährdeten sowie neuen wertvollen Obstsorten wurde eine kleine Baumschule errichtet. Sie deckt teilweise den Bedarf der Edener an standortgeeignetem Obstpflanzgut. Auf individuelle Bestellung ist auch Veredlung von alten Obstbäumen, vor allem Äpfel, auf neue Unterlagen möglich.
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Bienen in EdenAuf dem Gelände des Gesundheitsgartens stehen zahlreiche Bienenvölker, die zum zum Imkerverein Oranienburg und „Factor C“ der Caritas-Werkstatt St. Johannesberg gehören. Ziel ist es, dem Bienensterben und dem Rückgang der Bienenwirtschaft entgegenzuwirken.
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WaldgartenDas historische „Sonnenbad“ wurde zu einem parkähnlichen Wäldchen mit gärtnerischen Elementen entsprechend der alten Edener Idee umgestaltet. Dazu waren lediglich einige Auflichtungen notwendig. Der Baumbestand übernimmt eine kleine Schutzfunktion gegenüber dem Verkehrslärm der nahegelegenen Umgehungsstraße B 96. Trotz dieser Beeinträchtigung hat sich hier ein schützenswerter Lebensraum mit reicher Artenausstattung erhalten können. Als Produktionsort für vitaminreiche Wildobstsorten, Nüsse und Kräuter wird der Waldgarten Bestandteil des Phytofit Eden.Durch Schautafeln werden die Besucher über die Geschichte und aktuelle Nutzung informiert.
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Streuobstwiese „Am Keil“Das ist eine alte Edener Streuobstwiese. Leider sind über die Hälfte der alten Apfelbäume abgestorben und mussten entfernt werden. Nicht alle übrig gebliebenen Bäume haben einen guten Zustand, aber sie werden so weit wie möglich erhalten und gepflegt, da sie noch Früchte tragen und außerdem an das „alte Eden“ erinnern. Die Äpfel von der Streuobstwiese werden größtenteils zu Saft verarbeitet. In den letzen Jahren sind die Baumlücken mit jungen Bäumen geschlossen worden. Die gesamte Anlage wurde inzwischen von einer frei wachsenden Hecke eingefasst.
Außerdem gibt es in Eden einen Kinder-Erlebnisspielplatz, einen Schulgarten und das Gelände „Am Bootshafen“. Unter anderem sind hier im Aufbau Fragmente vom Waldgarten und Nützlingsbiotop.
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Unser Problem: BirnengitterrostLeider haben wir in unseren Gärten auch einige Probleme. Unter anderem ist das der Birnengitterrost. Die Birnenkrankheit, die durch den Pilzerreger Gymnosporangium sabinae (Dickson) im Winter verursacht wird, „wütet“ ungefähr seit zehn Jahren in Eden. In dieser Zeit sind viele Birnbäume abgestorben und mussten entfernt werden. Deshalb ist der Birnbaumbestand sehr stark gefährdet. Das ist nicht nur ein lokales „Edener“, sondern ein allgemeines Problem und betrifft unmittelbar die Erhaltung der alten Birnensorten. Einzige bekannte Methode, den Birnengitterrost zu bekämpfen, ist die Rodung der infizierten Wacholdersträucher, die als Wirte diesem zweihäusigen Rostpilz dienen. Deswegen hat sich der Edener Vorstand entschlossen, eine „Birnengitterrost-Aktion“ durchzuführen, um eine „Birnengitterrostfreie Zone“ in Eden zu schaffen. Zusätzlich sollen die biologischen Pflanzenschutz– und Stärkungsmittel für die Prophylaxe des Birnengitterrostes geprüft und verwendet werden.
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> Bildergalerie über Gartenarbeit in der Obstbau-Siedlung Eden < |
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Bildergalerie Phytofit Eden |
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Bildergalerie Bienen in Eden |
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Bildergalerie Waldgarten |
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Eden
Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG
Struveweg 501 • 16515 Oranienburg
Tel.: (0 33 01) 52 32-6 • Fax: (0 33 01) 52 32-70
E-Mail: info@eden-eg.de